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Die Familie besteht aus den Eltern, ihrem Sohn Florian, 15 Jahre, und der Tochter Sarah, 12 Jahre. Die Eltern wenden sich an den Mediator mit der Bitte um Unterstützung, da die familiäre Situation immer mehr eskaliert. Die beiden Kinder streiten, sobald sie Kontakt miteinander haben. Der Vater findet keinen Zugang mehr zu seinem Sohn und reagiert mit persönlicher Ablehnung auf die sich verschlechternden Schulnoten. Die Mutter kapituliert. Das Dilemma vieler Eltern ist die Situation von Sieg oder Niederlage. Entweder üben die Eltern Macht und Autorität aus, sodaß die Kinder sich in eine Verweigerungshaltung begeben oder die Kinder versuchen das Gleiche mit den Eltern. Beide Situationen sind für die Betroffenen fatal. Verliert eine Partei, verlieren alle. Eine Niederlage ist immer mit dem entsprechenden Selbstwertverlust verbunden. Damit aber ist die
nächste Auseinandersetzung schon vorprogrammiert, in der über
die angestrebte Herabsetzung des Kontrahenten wieder Selbstbewußtsein
gewonnen werden soll. Das ist der Motor jeder Gewaltspirale. |